Gestern, bei der 35. Auflage der Kaffeehausgespräche, konnten wir einen neuen Gast begrüßen, der sich auch gleich äußerst bereichernd mit seinen Erfahrungen einbrachte. Bei dem Gespräch zum Thema Literatur aus Ost- und Westdeutschland habe ich viele neue Dinge erfahren, viele Einblicke gewonnen und ich wurde in meiner Vermutung bestätigt, dass die Frage nach einer gemeinsamen deutschen Literatur mitnichten eine ausschließlich politische ist. Denn es zeigt sich z.B., dass die Andeutungskunst auch ohne äußeren Zwang weiterlebt und dass die Verwendung typischer DDR-Begrifflichkeiten als Stilmittel in die neueste deutsche Literatur eingeht. Ich danke allen Teilnehmer/innen für den anregenden Abend und unserem Gastgeber vom Kulturcafé Chavis für seine Geduld – das Treffen hat gestern ganz besonders lange gedauert.
Weiter geht es am 19. Mai 2011, 19.00, mit “Literatur und Sport”