Kaffeehausgespräche

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Sport im Gespräch

Bei unserem Kaffeehausgespräch am vergangenen Donnerstag ging es um Sport, um Literatur und auch um Literatur und Sport. Wir wurden über ein Interview mit Marcel Reich-Ranicki informiert, über Literatur über Sport, ein Gedicht von Joachim Ringelnatz, über Wettkämpfe und Wetten in der Antike und – das konnte nicht ausbleiben – über die symbolische Bedeutung von Sport im neunzehnten Jahrhundert.

Ich danke allen Gästen des Salons für ihren Sportsgeist!

Weiter geht es mit den Kaffeehausgesprächen am 16. Juni. Aus gegebenem Anlass beschäftigen wir uns an diesem Tag mit James Joyce.

Trainingsinfo zum nächsten Gespräch

In der Geschichte der abendländischen Literatur hat der Sport eine lange Tradition. Im 23. Gesang der „Ilias“ veranstaltet Achill Wettkämpfe zu Ehren seines Freundes Patroklos. Und so lesen wir bei Homer von Wagenrennen, Ringen, Wettlauf, Speer- und Diskuswurf, Bogenschießen und vom Faustkampf. Hier sind es Rituale zu Ehren von Göttern und Helden, später aber wird die Leibesertüchtigung in der Literatur zum Symbol für Individualität, für Stärke, für Fortschritt. Das ist aber nur eine Verbindung zwischen Sport und Literatur. Eine andere ist die biographische, und auch die ist interessant. Byron schwimmt, Ebner-Eschenbach reitet, Brecht boxt… Kann die Literatur sportlicher Autorinnen und Autoren von der Leibesübung unbeeinflusst bleiben?
Zeit: Donnerstag, 19. Mai 2011, 19.00 c.t.
Ort: Kulturcafé Chavis, Detlev-Bremer-Straße 41, 20359 Hamburg
Der Eintritt ist frei.

Es lebe der Sport!

Vorankündigung: Das nächste Kaffeehausgespräch wird unter dem Motto “Literatur und Sport” stehen. Wir freuen uns auf motivierte Gäste am 19. Mai. Näheres bald hier im Blog oder per Newsletter.

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