Kaffeehausgespräche

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Salonwandel

Das letzte Kaffeehausgespräch des Jahres und bis auf weiteres in der bisherigen Zusammensetzung war ein würdiger Abschluss und zugleich ein Auftakt für eine Fortführung des Salons.

Eigentlich sollte es bei dem gestrigen Treffen um das Kaffeehaus, um den Ort und die Inspiration und um Kaffeehausliteratur gehen. Nachdem Salonherr Detlef eine Liste von Themen der Kaffeehausgespräche seit ihrer Gründung vorgelesen hat, wurde das Gespräch dann aber doch sehr selbstbezüglich. Und es stellte sich heraus, dass eine Fortsetzung der Kaffeehausgespräche mit einem oder mehreren anderen Gastgeber(n) gewünscht wird. Das sollte doch möglich sein, und so liegt das Projekt „Kaffeehausgespräche. Der Salon in Hamburg“ nicht für die nächsten zwei Jahre auf Eis, sondern wird hoffentlich neue Gestalt annehmen. Informationen dazu wird es in diesem Blog und per Newsletter geben.

Ich habe mich gefreut, dass gestern viele der Stamm-Salongäste anwesend waren, unter anderem auch die Ideen- und Namensgeberin der Kaffeehausgespräche. Und es hat sich gezeigt, dass in dieser Gesprächsrunde mit Leichtigkeit und Gewinn ein Bogen von Jürgen Habermas und seinem „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ zur Cremeschnitte im Demel zu schlagen ist.

Dank an alle Gäste, die sich seit April 2008 regelmäßig – an jedem dritten Donnerstag im Monat, so ungefähr – im Salon eingefunden haben! Und viel Vergnügen bei der Fortsetzung!

Kaffeehausgespräche – Das erste Jahr

Was? Vor genau einem Jahr haben wir mit den Kaffeehausgesprächen begonnen. Seit einem Jahr unterhalten wir uns ein Mal im Monat über Literatur, über das Lesen, über das Buch als Gegenstand.

Wer? Es gibt einige Salondauergäste, einige, die hin und wieder vorbeischauen, manche, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren. Immer sind die Kaffeehausgespräche offen für alle, die Gesellschaft ist bunt gemischt und es ist Platz für viele Perspektiven. Wer mitreden will, kann mitreden, wer nur zuhören möchte, ist auch herzlich willkommen.

Wo? Wir sind mit unserer Veranstaltung im Café Heile Welt angekommen, der Name passt, Bio-Wein, Bio-Kaffee und gutes Essen auch. Die Atmosphäre ist genau richtig für einen Salon, einen Austausch heiterer und tiefgründiger Gedanken.

Wie? Das Thema des Monats ist vorgegeben, Maria Poets und ich denken es uns aus. In einer kurzen Einleitung reden wir darüber, geben ein paar Anregungen. Dann entwickelt sich das Kaffeehausgespräch entsprechend den Interessen der Anwesenden.

Dank! Ich möchte die Gelegenheit nützen, mich bei Erika Werner, Buchstabenfresserin und Gründerin von S.T.I.L. e.V., für den guten Einfall zu bedanken. Und bei Maria Poets, Autorin und Übersetzerin, dafür, dass sie begeistert und begeisternd mitveranstaltet. Herzlichen Dank an alle unsere Salongäste!
Weiter geht’s am 20. Mai 2009.

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