40 Jahre lang existierten zwei deutsche Staaten, getrennt durch Stacheldraht und Mauern, verbunden aber durch eine gemeinsame Vergangenheit und Sprache. Und in beiden Ländern entwickelten sich Literaturen, mit ihren eigenen Themen, Darstellungsformen und Kontoversen.
Seit der sogenannten „Wende“ von 1989 und der anschließenden Wiedervereinigung der zwei deutschen Staaten sind nunmehr über 20 Jahre vergangen. Macht es heute noch Sinn, von ostdeutscher- und westdeutscher Literatur zu sprechen, oder ist diese Frage nur noch von historischem Interesse? War das kulturell Verbindende zwischen DDR und BRD vielleicht doch stärker als das ideologisch Trennende? Und was wissen wir eigentlich noch über die Literatur der „untergegangenen“ DDR?
In unserem monatlichen literarischen Salon „Kaffeehausgespräche“ wollen wir diesmal über „Ost- und Westliteratur“ sprechen und uns damit aktueller Literaturgeschichte nähern, deren letzte Kapitel wohl noch längst nicht geschrieben sind.
Die Gastgeber des offenen Salons – die Literaturwissenschaftlerin Karin S. Wozonig und der Sozialwissenschaftler Detlef Thofern – laden Sie herzlich dazu ein und freuen sich auf Ihren Besuch in Chavis Kulturcafé, wo sie eine anregende Kaffeehaus-Atmosphäre erwartet.
Wann: Donnerstag, 21. April 2011, 19.00 Uhr
Wo: Chavis Kulturcafé, Detlev-Bremer-Straße 41, 20359 Hamburg (St. Pauli)
Der Eintritt ist frei.