Das letzte Kaffeehausgespräch des Jahres und bis auf weiteres in der bisherigen Zusammensetzung war ein würdiger Abschluss und zugleich ein Auftakt für eine Fortführung des Salons.
Eigentlich sollte es bei dem gestrigen Treffen um das Kaffeehaus, um den Ort und die Inspiration und um Kaffeehausliteratur gehen. Nachdem Salonherr Detlef eine Liste von Themen der Kaffeehausgespräche seit ihrer Gründung vorgelesen hat, wurde das Gespräch dann aber doch sehr selbstbezüglich. Und es stellte sich heraus, dass eine Fortsetzung der Kaffeehausgespräche mit einem oder mehreren anderen Gastgeber(n) gewünscht wird. Das sollte doch möglich sein, und so liegt das Projekt „Kaffeehausgespräche. Der Salon in Hamburg“ nicht für die nächsten zwei Jahre auf Eis, sondern wird hoffentlich neue Gestalt annehmen. Informationen dazu wird es in diesem Blog und per Newsletter geben.
Ich habe mich gefreut, dass gestern viele der Stamm-Salongäste anwesend waren, unter anderem auch die Ideen- und Namensgeberin der Kaffeehausgespräche. Und es hat sich gezeigt, dass in dieser Gesprächsrunde mit Leichtigkeit und Gewinn ein Bogen von Jürgen Habermas und seinem „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ zur Cremeschnitte im Demel zu schlagen ist.
Dank an alle Gäste, die sich seit April 2008 regelmäßig – an jedem dritten Donnerstag im Monat, so ungefähr – im Salon eingefunden haben! Und viel Vergnügen bei der Fortsetzung!