Kaffeehausgespräche

Romantische Projekte

Das gestrige Kaffeehausgespräch war ein musikalisches und eines das vom neunzehnten Jahrhundert geprägt war, aber letzteres kommt immer wieder vor. Meiner Einführung zum Thema Universalpoesie, die Literatur, Musik und Kunst vereint und ins “Leben” integriert, ergänzte Salonherr Detlef mit Lesungen aus Werken von Thomas Mann, E. T. A. Hoffmann und Elfriede Jelinek sowie der Präsentation des Debutalbums von Alan Parsons Project (”Tales of Mystery and Imagination”), das auf Werken des Autors Edgar Allan Poe basiert.

In der Diskussion wurde die Frage aufgeworfen, wie sich der Laut der gesprochenen Sprache von Lauten der Musik unterscheidet, welchen Einfluss die Beschaffenheit von Sprachen auf die Vertonung von Gedichten hat, und es wurde über die Wirkung von Gedichtvorträgen durch professionelle Sprecherinnen und Sprecher nachgedacht. Auch die politische Botschaft von Musik und Liedtexten kam zur Sprache. Über die Freiwilligkeit oder Unfreiwilligkeit beim Erlernen des Klavier- oder Geigespiels wurde auch geredet.

Ich danke allen Salongästen sehr herzlich, freue mich, dass wir gestern, bei der ca. 38. Auflage der Kaffeehausgespräche wieder neue Gäste begrüßen durften, hoffe dass es so weitergeht und kündige an:

Am Dienstag dem 20. September um 19.00 gibt es wieder ein Kaffeehausgespräch, nämlich über Schullektüre.

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