Die Neigungsgruppe “Der Mann ohne Eigenschaften” wird sich wieder am 11. Februar treffen, same time, same place. Das gestrige Treffen war Kakanien gewidmet. Ich danke den TeilnehmerInnen für die vielfältigen Anregungen! Das nächste Mal wird es vielleicht um Bonadea gehen. Musil-KennerInnen und -AnfängerInnen sind in der Neigungsgruppe willkommen.
Archiv für Januar 2010
Neues von der Neigungsgruppe “Der Mann ohne Eigenschaften”
Wie Sie vielleicht bereits wissen, haben die Kaffeehausgespräche im vorigen Jahr eine Ausgründung hervorgebracht: die Neigungsgruppe “Der Mann ohne Eigenschaften”, die sich mit dem Roman dieses Titels von Robert Musil beschäftigt.
Diese Neigungsgruppe, ein Lese- und Interpretationskreis, wird sich zum zweiten Mal am Donnerstag 28. Jänner, 19.00, im YOKOZUNAcafe, Weidenallee 2, 20357 Hamburg, treffen.
Der geplante Ablauf: Eine Stunde lang werden wir über ein Kapitel des Romans sprechen. Sicher ist das aber nicht.
Musil-Anfänger(innen) und -Fortgeschrittene sind gleichermaßen willkommen!
Abenteuerliteratur
Am 18. Februar fragen wir uns in den Kaffeehausgesprächen: Wer liest Abenteuerliteratur? Und was ist das eigentlich? Sind das die Romane von Karl May, Jules Verne, Rudyard Kipling usw.? Oder gehört auch Homers Odyssee dazu? Uns ist kein Feld zu weit.
Gedichte? Gedichte!
Das Kaffeehausgespräch im Jänner hat unter reger Beteiligung von Stammgästen und Neulingen stattgefunden. Es kamen Gedichte von Wilhelm Busch, R. M. Rilke, Sarah Kirsch und anderen zum Vortrag. Ich glaube, dass wir alle viel gelernt haben bei dem geselligen Austausch über die Bedeutung von Lyrik für unser tägliches Leben – auch wenn das Lernen nicht der Hauptzweck des literarischen Salons ist.
Wer liest denn noch Gedichte?
Gedanken zur Lyrik in der Gegenwart
Als Thema für das erste Kaffeehausgespräch des neuen Jahres haben wir uns die Lyrik vorgenommen. In gepflegter Salonatmosphäre wollen wir uns ihr nähern und über die Herkunft, die Bedeutung und die mögliche Zukunft von Gedichten sprechen.
Das Lesen, Schreiben und Rezitieren von Gedichten scheint ja in der heutigen Zeit ein Schattendasein zu fristen. So fragen wir uns: Wer liest oder schreibt denn heute noch Gedichte? Ist die Tradition des lyrischen Vortrags nicht mehr zeitgemäß oder begegnet uns die Lyrik nur in neuen Gewändern – etwa in der Popmusik oder bei Poetry-Slams und Comedy? Wie steht es mit der Lyrik in anderen Ländern?
Wie immer gilt: Wir (Sozialwissenschaftler Detlef Thofern und ich) stimmen zu Beginn der Gesprächsrunde durch kurze Beiträge auf das Thema ein. Und die Salongäste machen dann daraus, was sie wollen. Gedichte können selbstverständlich spontan vorgetragen werden.
Kommen Sie vorbei, hören Sie zu, reden Sie mit. Wir freuen uns auf Sie!
Wann: Donnerstag, 14. Jänner 2010, 19.00 Uhr
Wo: Kaffeekontor, Schanzenstraße 14, 20357 Hamburg