Beim Kaffeehausgespräch im Mai wurden wieder interessante Fragen gestellt und manche davon auch beantwortet. So ging es z. B. darum, ob man Klassiker gelesen haben muss und darum, warum man sie liest, wenn man sie nicht (mehr) lesen müsste. Interessant waren auch die Definitionsversuche von “Klassikern”: Zitierfähig seien sie und ein Speicher gemeinsamen Wissens, das wie Codes funktioniert – darin waren wir uns einig. Auch die Frage, ob es so etwas wie einen individuellen Kanon gibt und wie der entsteht, kam zur Sprache. Die Atmosphäre war angeregt, belebt auch durch mehrere Gäste, die zum ersten und hoffentlich nicht zum letzten Mal im Salon waren. Gelegenheit für den nächsten Gedankenaustausch: 17. Juni